Tod und Trauer brauchen Sprache

Die in diesem Band versammelten Predigten, Reden und Rundfunkbeiträge von Gert Otto sind in einem langen Zeitraum entstanden. Sein homiletischer Denkansatz ist eingebettet in einen umfassenden Begriff von Praktischer Theologie, orientiert am Hörer, an der Hörerin und im Kontext einer lebensbezogenen und konkreten Theologie zu verstehen.
Seine große Sensibilität für die Schönheit der Sprache, sein Gespür für die Kraft des Wortes, für poetische Sprache bestimmen seine Predigten, seine Reden und Aufsätze. Sie stehen in der Spannung aus gelebter Zeitgenossenschaft und der Liebe zur christlichen Tradition.

»Wie kann man in Situationen der Trauer angemessen reden? Dieser Frage geht das Buch nach. […] In einer Zeit, in der die Bestattungsredner und Ritualdesigner kreative Trauerfeiern versprechen, formulieren die Aufsätze die Schönheit und Würde christlicher Trauerbegleitung neu. Es ist die ganze Kraft und Klarheit einer modernen protestantischen Rede angesichts des Lebensendes, die sich hier entfaltet; eine Schlichtheit und Authentizität, die gerade deshalb auf große Worte verzichten kann, weil sie durch einen intensiven Dialog mit Literatur und Poesie druchgegangen ist. Mit großer Gelassenheit wendet sich der Autor der Endlichkeit des Lebens zu. Da wird nichts beschönigt oder verdrängt, da wird das Klagen gelobt und danach gesucht, wie unser Erinnern und Gedenken zeitgemäßen Ausdruck finden kann. […] Ein seelsorgerliches Buch und eine echte Hilfestellung für alle, die persönlich von Tod und Trauer getroffen sind.« (Klaus-Volker Schütz, in: der Allgemeinen Zeitung Mainz)

Gert Otto, Tod und Trauer brauchen Sprache. [2008] 160 Seiten, fest gebunden

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ISBN: 978-3-87173-108-2

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