Heilige Vergänglichkeit

Aufgrund eigener Erfahrungen, die von Abschiednehmen und Altern geprägt sind, überprüft der Schweizer Theologe und Dichter seine bisherigen Überzeugungen. Daß eine unbeugsame Diesseitsgläubigkeit auch am Ende eines Lebensweges tragen kann, können seine dankbaren und treuen Lesserinnen und Leser in diesem Buch mitverfolgen. - Martis vielleicht persönlichstes Buch.

»2007 ist das Todesjahr Hanni Marti-Morgenthaler, und erst diese »Spätsätze« machen in der ganzen Tragweite offenbar, was der Tod der Lebensgefährtin im Dasein des Schriftstellers und Theologen für eine Zäsur bedeutete. […] Wenn es in Form einer Descartes-Verballhornung heißt, »Ich wurde geliebt, also war ich«, so müsste man, um ein ähnlich absolutes, unabdingbares Liebesbekenntnis zu finden, schon bis Abaelard und Heloise oder Tristan und Isolde zurückgehen. Schon im zweiten Kapitel kommen aber auch ganz andere Töne auf. […] So geißelt er jetzt die »boomende Altersindustrie«, zu deren »Rohstoff« er sich selber zählt. […]
Dass Martis Notizen »Spätsätze« sind, die am Endpunkt eines reichen Lebens die Dinge ohne Wenn und Aber auf den Punkt bringen, lässt sich mit Bewunderung und Gewinn nachvollziehen.« (Charles Linsmayer, in: Der kleine Bund, 16.9.2010)

»Das Verblüffende an diesem schlanken Büchlein ist die tapfere Ehrlichkeit und die unorthodoxe Theologie.« (Arnim Juhre, in: Das Gespräch aus der Ferne, Nr. 393, 2010)

Kurt Marti, Heilige Vergänglichkeit. Spätsätze. [2010] 48 Seiten, fest gebunden

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ISBN: 978-3-87173-900-2

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