Das A und das O

Und ich sah einen Neuen Himmel,
und sah die Erde, die neu war;
denn vergangen ist der erste Himmel,
vergangen die erste Erde,
und auch das Meer ist nicht mehr.
Gesehen habe ich die Neue Stadt,
das Heilige Jerusalem,
herniedergekommen,
von Gott gesandt
aus den Himmeln
und geschmückt wie eine Braut,
ein schönes Kind,
das seinen Bräutigam erwartet:
Komm, Du! Lass mich nicht allein!
(Offenbarung 21 i.A., in der Übertragung von Walter Jens)

Walter Jens vergegenwärtigt den schwer zugänglichen Text, indem er den Leser mit seiner Sprache neue Wege zum Verständnis bahnt. Ihm ist eine Rückgewinnung des Visionären durch die Befreiung der Sprache aus liturgisch-tötenden Fesseln gelungen; er erreicht Spannung durch dramatisierende und epische Sprachvorgänge, deutet ohne umzudeuten und findet eine dem Textinhalt wie dem Heute angemessene Sprachebene. So ist die Apokalypse als ein großes Gedicht ein ebenso lesbares wie poetisches Buch.

»Walter Jens ist es gelungen, in seiner poesievollen Sprache einen Zugang zum schwierigsten Teil des Neuen Testaments, dem Buch mit sieben Siegeln, zu schaffen.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Walter Jens, Das A und das O. Die Apokalypse. [2014] 96 Seiten, Broschur

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ISBN: 978-3-87173-964-4

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