Was kann ich glauben?

Glaubenszweifel ist ein Weg zum Glauben. Was für das ganze Menschenleben gilt, das gilt auch für den Glauben. Der Weg zur geistigen Mündigkeit ist immer auch ein Weg des kritischen Fragens. Der Autor – 1929 in Schlesien geboren, Gründungsmitglied des »Politischen Nachtgebets« in Köln – gibt u.a. Antworten auf Fragen nach den frühesten Zeugnissen von Jesus, nach den Theologien der neutestamentlichen Schriftsteller, dem Selbstverständnis der ersten Gemeinden, nach Tod und Jenseits.

»Egbert Höflich ist ein alter Katholik, der sich ein Leben lang an seiner Kirche wund gerieben hat; der seinen Katholizismus liebt – und darum so streng mit ihm streitet […] – Wie kann man glauben ohne die Vernunft zu verraten?[…] Höflich sucht keine falsche Versöhnung zwischen Glaube und Intellekt. Er reinigt die Sätze des Glaubens von ihrer historischen Bedingtheit, und er lässt ihnen zugleich ihr Geheimnis. […]
Im letzen, krichenkritschen Teil fragt Höflich nach den Grundzügen einer Institution, die einen verantworteten Glauben der Subjekte zulässt. Er fordert eine dialogische und nicht-autoritäre Sprache, einen Pluralismus der Theologien, eine ökumenische Kirche, das Recht der Frauen in der Kirche, einen entklerikalisierten Gottesdienst, Mystik gegen eine Rechtgläubigkeitsneurose und schließlich das Recht anderer Glaubenswege als des christlichen allein.«
(Fulbert Steffensky, in: Zeitzeichen 9/2011)

Egbert Höflich, Was kann ich glauben? Gedanken zur Zukunft der Kirche. [2011] 144 Seiten, broschiert


ISBN: 978-3-87173-926-2

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