Ein kleines bisschen Farbe

»Ich möchte Landschaften mit meinen Händen nachbewegen«, schreibt der Künstler in den begleitenden poetischen Texten.
Landschaften könnte man durchaus mit den Bildern des jungen Künstlers assoziieren – hier ein Horizont, dort ein Nachthimmel oder ein Blick in die Meerestiefe. Oder auch eine Felsformation oder eine Kraterlandschaft, diese aber nicht zweidimensional, sondern die pastos aufgetragenen Farben selbst erheben sich wie Hügel vom Blatt. Die Assoziationen erweisen sich jedoch als ein hilfloser Versuch, eine Ordnung in die Verworrenheit der Bilder zu finden. Und das macht den Kreativen zu einem Kreator, denn nach Schlegel gilt: »Nur diejenige Verworrenheit ist ein Chaos, aus der eine Welt entspringen kann.«
Dabei geizt der junge Künstler nicht mit seinen Materialien, die er sowohl aus dem klassischen Bereich – Öl, Acryl, Graphit – wie mitten aus dem Leben bezieht: Kaffee, Tee, Waschpulver etc. Die Formen und Strukturen organisieren sich durch die unterschiedliche Beschaffenheit der Stoffe dabei zum Teil selbst.

Dirk Michael Flach, Ein kleines bisschen Farbe. Malerei auf Papier. [2014] 80 S., fest gebunden

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ISBN: 978-3-87173-969-9

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