Vergessene Texte 4

Die Apokryphen sind die Texte zwischen den Zeiten und verbinden daher sowohl das Alte mit dem Neuen Testament als auch die Hebräische Schrift mit der Überlieferung des Talmud. Schon deshalb kommt diesen deuteronomischen Schriften eine wertvolle theologische Vermittlerrolle zu, die oft übersehen worden ist. Das Konzil von Trient hat die apokryphen Schriften als kanonische Texte ausdrücklich definiert und für die katholische Kirche anerkannt, während die Kirchen der Reformation diese aus dem Kanon des Alten Testaments herausgenommen haben. Damit hat sich die Reformation für den »Kanon der Synagoge« entschieden, was ein wichtiger Grund zu einem jüdisch-christlichen Dialog der Schriftauslegung hätte sein können. Dieser Konjunktiv ist bisher äußerst selten eingelöst worden.

Neben den Herausgebern haben mitgewirkt: Karl-Adolf Bauer, Elfriede Begrich, Christoph Demke, Friedrich Dickmann, Stephan Dorgerloh, Martin Filitz, Christian Frühwald, Jörn Halbe, Martin Hanusch, Reinhard Höppner, Jochen Kramm, Jo Krummacher, Axel Noack, Rainer Oechslen, Juliane Rau, Walter Martin Rehahn, Ulf Rödiger, Matthias Rost, Heidemarie Salevsky, Martin Schindehütte, Holger Schneider, Curt Stauss, Peter Steinacker, Martin Uhle-Wettler, Oliver Vorwald, Annegret Wegner-Braun, Jürgen Ziemer.

Gerhard Begrich / Jörg Uhle-Wettler (Hg.), Vergessene Texte 4. Mit den Apokryphen durch das Kirchenjahr. [2004] 200 Seiten, fest gebunden


ISBN: 978-3-87173-291-1

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