Vergessene Texte 3

Psalmen sind Gedichte. Schrei einer notleidenden Seele, Lobgesang eines dankbaren Herzens. Sie geben auch denen eine Sprache, die keine Worte finden. Die Sprache der Psalmen ist das Geläut der Stille. Sie wagen, ein Ungesagtes zu sagen. Von daher sind die Psalmen in die Liturgie der Synagoge und der Kirche eingewandert, sie bestimmen den Gottesdienst in Gebeten und Gesängen. Die Psalmen sind das stärkste Verbindungsglied zwischen den beiden Gemeinden Gottes: zwischen Juden und Christen. Der jüdische Psalter wird durch den Juden Jesus von Nazareth auch zum christlichen. So schreiben die Psalmen Lebens- und Theologiegeschichte. Es wird Zeit, die »vergessenen Texte« der Psalmen zu predigen!

Neben den Herausgebern haben mitgewirkt: Heilgard Asmus, Karl-Adolf Bauer, Elfriede Begrich, Annette Bohley, Bettina Dusdal, Martin Filitz, Jörn Halbe, Andreas Heidrich, Reinhard Höppner, Siegfried Kasparick, Michael Kleemann, Birgit Klostermeier, Jo Krummacher, Axel Noack, Rainer Oechslen, Marc Pokoj, Heidemarie Salevsky, Martin Schindehütte, Holger Schneider, Friedrich Schorlemmer, Curt Stauss, Peter Steinacker, Heiner Süselbeck, Martin Uhle-Wettler, Horst Webecke, Annegret Wegner-Braun, Gert Zenker, Jürgen Ziemer.

Gerhard Begrich / Jörg Uhle-Wettler (Hg.), Vergessene Texte 3. Mit den Psalmen durch das Kirchenjahr. [2003] 200 Seiten, fest gebunden


ISBN: 978-3-87173-269-0

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