Liebe grünt in grauen Zeiten
Beziehungen können 60 oder 70 Jahre dauern. Doch Bilder von glückender Zweisamkeit in hohem Alter gibt es kaum; die Ehe erscheint oft als »Lebensverbitterungsanstalt«. Um ein positives Beispiel zu finden, muß Georg Schützler weit zurückgreifen: auf eine 2000 Jahre alte Erzählung. In seiner Interpretation, in der besonders spirituelle und psychologische Fragen reflektiert sind, wirkt die Geschichte von »Philemon und Baucis« wie ein Impulsgeber für eine kreative, lang andauernde Liebe, die nicht der Langeweile zum Opfer fällt.
»Georg Schützler […] zeigt, dass Paarbeziehungen durch die Zeiten reifen können. […] Die durchaus sparsamen Sätze der Ovidschen Erzählung nutzt Schützler, um seinen Leserinnen und Lesern sein Bild zu malen: In gegenseitiger Freiheit und gegenseitigem Respekt, in wechselseitiger Zuneigung und Aufmerksamkeit werden zwei Menschen einander zur Gabe. Sinnlichkeit und Lebensfreude sind tragende Säulen des Lebenshauses. Georg Schützler hat ein Buch geschrieben, das Lust macht, miteinander auf dem Weg zu bleiben. […] Es erweist sich als lebensdienlich, weil es Vertrauen lehrt.« (In: Brennpunkt Gemeinde, 5/2010)
Georg Schützler, Liebe grünt in grauen Zeiten. Die Kunst, als Paar zu leben, am Beispiel von Philemon und Baucis. [2010] 112 S., fest gebunden
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ISBN: 978-3-87173-349-9 |
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