geduld und revolte
»Marti will nicht sprechen wie andere Pfarrer oder Priester in ihren Kirchen; nicht wie im ‚Wort zum Sonntag’ auf dem Bildschirm oder zur ‚Morgenandacht’ im Radio. Er sagt, was ihn am Fassadenchristentum ärgert. Er nimmt den Rummel und den Pomp der Kirche aufs Korn. Die ihn auffordern, ‚ein neues geistliches lied’ zu singen, antwortet er im Gedicht:
und ich sang
ein neues leid
doch siehe: das lied
das ich sang
war das ende
vom geistlichen lied«
(Hans Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
»Ohne jeden Zweifel gehört Kurt Marti zu den wichtigen Schweizer Schriftstellern nach dem zweiten Weltkrieg – und ist ihr größter Lyriker.« (Jürg Altwegg, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Kurt Marti, geduld und revolte. die gedichte am rand. [2011] 100 S., Broschur
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ISBN: 978-3-87173-921-7 |
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