Christen gegen Christen
Der katholische Priester und Professor Gotthold Hasenhüttl lud auf dem ersten Ökumenischen Kirchentag katholische und evangelische Christen zum gemeinsamen Abendmahl ein. Daraufhin entzog ihm die Kirche Priesteramt und Lehrbefugnis.
»Wo bleibt der Geist Jesu Christi in der katholischen Kirche? Wo die frohe Botschaft, das Evangelium, wenn Christen einander von der Tischgemeinschaft ausschließen?« fragt der Autor in seinem Buch. Und er schreibt weiter: »Kein Hierarch irgendeiner Kirche hat das Recht, Menschen, die mit Jesus Christus Gemeinschaft haben wollen, diese zu verweigern.«
Fulbert Steffensky schrieb das Vorwort und kommt zu dem Schluß: »Möge diese Stimme Gehör finden!« Das letzte Drittel des Buches widmet sich der Dokumentation der Suspendierung Hasenhüttls vom Priesteramt und der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis.
Eine wichtige Streitschrift für die Ökumene.
»An vielen Punkten kann ich tief mitfühlen mit den Gedanken von Gotthold Hasenhüttl.«
(Margot Kässmann, in: Zeitzeichen 11/2010)
Gotthold Hasenhüttl: Christen gegen Christen. Der Streit über das gemeinsame Abendmahl. [2010] 240 S., broschiert
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