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Flucht ohne Heimkehr


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Als Fünfzehnjähriger musste Heinz Abosch 1933 mit seiner jüdischen Familie aus Deutschland fliehen. Über Straßburg gelangt er nach Paris, schloss sich einer trotzkistischen Organisation an; jedoch fiel für ihn mit dem Kriegsausbruch das Scheitern der Marxschen Doktrin zusammen. 1939 wurde er interniert, nach dem Waffenstillstand im Sommer 1940 entlassen. Die Verfolgung durch die Deutschen zwang ihn 1942 in den Untergrund, wo er gefälschte Papiere herstellte, um Flüchtlingen zu helfen. Denunziert und in der Lyoner Gestapo-Zentrale des berüchtigten Klaus Barbie gefoltert, gelang ihm schließlich die Flucht: Er entkam aus einem Deportationszug. Die Befreiung 1945 bedeutete für Heinz Abosch das Ende des Schreckens, doch die Heimat fand er nie wieder. Die Übersiedlung nach Deutschland im Jahre 1956 nennt er eine »Rückkehr in die Fremde«.

Heinz Abosch, Flucht ohne Heimkehr. Aus dem Leben eines Heimatlosen
[1997] 180 S., fest geb.


ISBN: 978-3-87173-113-6

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